Kategorie-Archiv: Platzchen

Magische Nuss, ein Weihnachtsplätzchen mit vielen Gesichtern.

nusszauber

Diese Weihnachtsplätzchen backe ich nicht nur zu Weihnachten. Auch während des Jahres sind die Weihnachtsplätzchen bei meinen Kindern sehr beliebt. Dann heißt dieses Geschenk für die Zunge allerdings Kekse. Die einfache Variante der Weihnachtsplätzchen reicht da vollkommen. Die Kekse sind somit einlagig und bekommen höchstens einen Rand aus Schokolade. Pur sind die Kekse auch sehr lecker! Eine gesunde Alternative zu dem Süßzeug aus dem Supermarkt. Gesundheit ist ein Geschenk, das auch man behalten will.

Für den Teig:
150g Mehl (gern auch Vollkorn)
1 gestrichener TL Backpulver150 g gemahlene Haselnüsse
150 g Rohrzucker
1 Prise Meersalz
½ TL gemahlener Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
100 g kalte Butter

Für die aufwendige Variante kommt noch etwas dazu.

für die Füllung:
Aprikosenmarmelade

für das Aussehen und den Geschmack:
140 g Zartbitter Kuvertüre oder weiße Kuvertüre
100 g gemahlene Haselnüsse oder Krokant
Pekanhälften oder Mandelhälften

Zutaten für den Teig verkneten und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig ca. 0,5 cm dick ausrollen und dann runde Plätzchen ausstechen. Auf ein Backblech mit Backpapier legen. In den vorgeheizten Backofen bei 200 °C 7-8 Minuten backen.

So die einfache Variante ist jetzt fertig. Wer will kann jetzt weiter machen. Sie werden mit einem Geschenk für die Augen belohnt. Weihnachten ist nur einmal im Jahr, dann darf es ruhig üppig sein.

Die Hälfte der abgekühlten Plätzchen mit der Marmelade bestreichen und mit den restlichen Plätzchen belegen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Plätzchenränder damit bestreichen und dann in den gemahlenen Haselnüssen rollen. Zum Schluss die Nusshälften mit einem kleinen Klecks Kuvertüre auf die Plätzchen kleben.

Fertig! So wird der Weihnachtsteller zu einem liebevollen Geschenk. Weihnachten kann kommen.

Zimtsterne, ein Klassiker zu Weihnachten der nicht fehlen darf!

zimtsterne

Zimtsterne gehören für mich einfach zur Weihnachtszeit. Mit diesem einfachen Rezept gelingen sie mir am besten.

Zutaten für ca. 45 Zimtsterne:
3 Eiweiß
250 g Puderzucker
300 g gemahlene Mandeln
2 TL Zimt
100 g gemahlene Mandeln für die Arbeitsfläche

Backpapier

Zubereitung:

Das Eiweiß steif schlagen. Puderzucker teelöffelweise zufügen und weiter schlagen. 80 g von dem steifgeschlagenen Eiweiß abnehmen und für den Zuckerguss beiseite stellen. Die 300 g gemahlenen Mandeln und den Zimt unter den restlichen Eischnee rühren. Der Teig sollte so fest sein, dass er sich ausrollen lässt. Eventuell etwas mehr Mandeln dazugeben.

Die restlichen Mandeln auf die Arbeitsfläche streuen. Den Teig auf die Mandeln geben und mit leicht bemehlten Händen flach drücken. Das Nudelholz ebenfalls mit etwas Mehl einreiben und den Teig ca. 1 cm dick ausrollen.

Nun die Zimtsterne ausstechen. Die Plätzchenform zwischendurch immer wieder anfeuchten, damit der Teig nicht kleben bleibt. Die Zimtsterne mit einem Messer auf ein mit Backpapier begelegtes Backblech legen. Mit dem restlichen Eischnee Bestreichen.

Über Nacht trocknen lassen.

Die Zimtsterne im vorgeheizten Ofen bei 160 ° auf der mittleren Schiene ca. 8 Minuten backen.

Kein Weihnachten ohne Mini-Elisenlebkuchen!

lebkuchen

Weißer Schnee, das Läuten von Glocken, der Duft des Lebkuchengewürzes ergibt ein Gefühl, das man nur zu Weihnachten hat.

Ja, ich mache mir jedes Jahr die Arbeit. Selbstgemachte Elisenlebkuchen für den Plätzchenteller sind meine Spezialität. Je näher Weihnachten rückt umso stärker wird der Elisenlebkuchen-Hunger meiner Familie. Der Supermarkt versucht uns mit einer raffinierten Vielfalt an Lebkuchenspezialitäten zu locken. Es ist ja bald Weihnachten. Schokoüberzogene Elisenlebkucken nuscheln irgendetwas von zart schmelzender Schokolade. Viereckige weiße Lebkuchen mit einer Zuckerglasur lispeln verzückt über ihre unvergleichliche Süße und behaupten, ihre weiße Hülle würde den Zähnen mit einem leisen Knacken nachgeben. Und da gibt es noch die naturbelassenen Lebkuchen die zuerst ganz schweigsam und unscheinbar sind. Wenn man schon fast vorbeigelaufen hört man sie singen. „Bin leicht und fein, komm beiß in mich hinein.“ Nett gemeint, aber meine selbstgemachten Elisenlebkuchen sind viel besser. Je näher Weihnachten rückt, umso häufiger fragen meine Lieben nach den Elisenlebkuchen. Irgendwann gebe ich dann nach. In aller Ruhe mach ich mich ans Werk.

Nur die besten Zutäten nehme ich für diese besonderen Elisenlebkuchen. Es ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten.
Still und stolz liegen die Elisenlebkuchen zu Weinachten auf dem Teller. Sie haben es auch nicht nötig sich anzupreisen. Sie sind genau abgezählt, damit keiner in der Familie zu kurz kommt. Es sind immer zu wenig da.

Zutaten:
150 g fein gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln (oder andere Nüsse)
100 g Zitronat etwas feiner gehackt
2 Eier
100 g Zucker
2 Teelöffel Lebkuchengewürz
Obladen mit 5 cm Durchmesser
1 Tafel 70 %ige dunkle Schokolade für die Glasur

Einfach alle Zutaten mit dem Mixer verrühren.
Dann ein umgedrehtes Glas nehmen auf das die Obladen genau passen und schon kann man die Masse mit einem Messer perfekt auf die Obladen streichen.
Auf ein Backblech mit Backpapier legen. Bei 150 °C 30 min. backen. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Backblech abkühlen lassen.
Dann mit der geschmolzenen Schokolade bestreichen. Wer mag kann noch gehackte Nüsse darüber streuen.

Die nächste Zeit aufpassen, damit die Lieben die Lebkuchen nicht vernaschen bevor die Glasur fest ist.

Mohnblumen mit Pflaumen-Füllung

mohn
100 g gemahlenen Mohn (grob gemahlen oder zerstoßen)
200 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
250 g Mehl
180 g Pflaumenmuß

Butter, Zucker, Ei und Salz mit dem Knethaken verkneten. Mohn und Mehl dazugeben und bitte schnell unterkneten. Den Teig zugedeckt eine Stunde kalt stellen.

Dann den Teig ca. 4 mm ausrollen und am besten Blumen ausstechen. In die Hälfte der Blumen kleine runde Löcher ausstechen oder ein kleineres Blumenmotiv. Bei 190 °C im vorgeheizten Bachofen ca. 10 min backen. Nach dem abkühlen werden die Plätzchen dünn mit Pflaumenmus bestrichen und dann mit der zweiten Blume mit Loch bedeckt. Sie können natürlich auch jede andere Marmelade nehmen.